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gefördert aus Mitteln der Landeshauptstadt München

 

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Regionale Vernetzungsprojekte

zur Gewalt- und Suchtprävention im Sport

Chance und Herausforderung:

Gewalt- und Suchtprävention im Sport

 

In München sind über 50% der Kinder und Jugendlichen im Alter von sechs bis siebzehn Jahren Mitglied in einem Sportverein, das sind über 90.000 Kinder und Jugendliche. Eine enorme Zahl junger Menschen, die täglich mit ihren Wünschen, Bedürfnissen, Problemen und Konflikten auch im Vereinsleben Ausdruck findet und Berücksichtigung fordert. Für ehrenamtliche und professionelle MitarbeiterInnen im Bereich der Jugendarbeit, Gewalt- und Suchtprävention im Sport bedeutet dieses Potential Chance und Herausforderung zugleich. 

Die sozialen Probleme der Gesellschaft machen auch vor den Sportvereinen nicht halt, selbst wenn diese gute Arbeit leisten. Ehrenamtliche TrainerInnen und ÜbungsleiterInnen haben es oft nicht leicht, wenn sie mit zunehmend schwieriger werdenden Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Eine sinnvolle Unterstützung - besonders dann, wenn sie sich um Kinder oder Jugendliche aus einer sozialen Einrichtung kümmern - kann dann sein: ein guter Tipp, eine Beratung oder handfeste Unterstützung durch eine Fachkraft oder auch eine längerfristige Kooperation mit einer sozialen Einrichtung oder Schule.

Optimale Ausschöpfung vorhandener Ressourcen

Ziel des Vernetzungsprojekts ist daher die optimale Ausschöpfung vorhandener Ressourcen und die enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen sozialen und schulischen Einrichtungen sowie den Sportvereinen. Mit der Veranstaltung wollen die Initiatoren ein Forum für Einrichtungen im Osten schaffen, dass es allen in der Jugendarbeit aktiven ermöglicht, sich zentral und gemeinsam über Informationen zur gewalt- und suchtpräventiven Arbeit in München zu informieren, eigene Angebote vorzustellen, konkrete Anliegen und Probleme vorzubringen, Erwartungen zu formulieren, gemeinsame Lösungen zu finden, Kontakte für die weitere Zusammenarbeit zu knüpfen, Formen künftiger Zusammenarbeit zu planen und nicht zuletzt Möglichkeiten finanzieller Unterstützung zu erfragen.

Fachtagung: Sport - Power gegen Gewalt?!

Ende 2001 wurden im Rahmen einer Fachtagung Ursachen von Gewalt und auffälligem Verhalten bzw. Möglichkeiten der Gewaltprävention im und durch Sport diskutiert. Hierzu mehr...

Broschüre "Angebote zur Gewaltprävention"

Im Sept. 2009 ist von der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik e.V. die Informations-Broschüre "Angebote zur Gewaltprävention" für Lehrkräfte, ElternvertreterInnen, Schulsozialarbeit und ErzieherInnen an Münchner Schulen erschienen.

Konflikte und Auseinandersetzungen gehören ganz selbstverständlich zum Leben,
auch zum Leben in der Schule. Nicht enden wollende Streitigkeiten und Gewalt beeinträchtigen aber die Atmosphäre und stören das gemeinsame Lernen.
Gewaltprävention, das vorbeugende Handeln gegen Gewalt unter Kindern und Jugendlichen, ist längst eine anerkannte Erziehungsaufgabe in der Schule. Auch im
Hinblick auf die Ausweitung der Schule auf den Nachmittag wird die Schule zu einem immer wichtigeren Lebensraum. Der gemeinsame Anspruch, dass sich alle Kinder und Jugendliche in der Schule sicher und anerkannt fühlen können, ist berechtigt.
Die Schulen stehen mit dieser Aufgabe nicht allein. Die Landeshauptstadt München
fördert eine ganze Reihe von Einrichtungen, die Angebote zur Gewaltprävention an
Münchner Schulen durchführen. Beim Durchblättern dieser Broschüre werden
Sie sehen, dass Gewaltprävention mit unterschiedlichen Ansätzen und Methoden
angeboten wird. Das Spektrum reicht von Fortbildungen für Lehrkräfte über Elternvorträge bis hin zu mehrtägigen bzw. längerfristigen Programmen mit Schulklassen.
Diese Broschüre vermittelt einen Überblick mit grundlegenden Beschreibungen der
Ansätze sowie eine Übersicht der verschiedenen Institutionen. Die Vielfalt der Angebote ist letztlich auch eine Einladung, sich auf unterschiedlichen Wegen der Aufgabe Gewaltprävention anzunehmen.
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