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Aktionsmonate & mehr

Die MSJ sieht es als ihre Aufgabe wichtige politische und gesellschaftliche Themen aufzugreifen und in geeignetem Format an ihre Zielgruppe heranzutragen. Deshalb organisieren wir jedes Jahr Aktionsmonate und andere Veranstaltungen für und im Interesse der Münchner Sportvereine.

Bei unserem MSJ-Vereinsstammtisch möchten wir uns mit euch über die Jugendarbeit im Sport austauschen.

Hier geht es zur Umfrage des Aktionsmonats “Jung, Engagiert & Selbstbestimmt”.

Aktionswochen & mehr

Die MSJ sieht es als ihre Aufgabe wichtige politische und gesellschaftliche Themen aufzugreifen und in geeignetem Format an ihre Zielgruppe heranzutragen. Deshalb organisieren wir jedes Jahr Aktionsmonate und andere Veranstaltungen für und im Interesse der Münchner Sportvereine.

Bei unserem MSJ-Vereinsstammtisch möchten wir uns mit euch über die Jugendarbeit im Sport austauschen.

Hier geht es zur Umfrage des Aktionsmonats “Jung, Engagiert & Selbstbestimmt”.

Was wäre München ohne Sportvereine?

Wer braucht dich schon im Verein?

Sollten wir uns diese Frage wirklich stellen? Ist sie berechtigt oder nur provokant?
Sie hat dich zum Weiterlesen animiert? Dann hat sie einen Teil ihres Ziels schon erreicht. Denn jeder einzelne von uns – du, ich – jung, alt – groß, klein wird in unseren Vereinen gebraucht. Und damit nicht einer alleine die ganze Arbeit machen muss, wollen wir unser Ehrenamt stärken: mit deiner Hilfe!

Am 25. Oktober planen wir  einen Workshop zum Thema „Was wäre München ohne seine Vereine und sein Ehrenamt?“

Als Startschuss und um sich mit Thema und bereits vorhanden Erkenntnissen vertraut zu machen, dient ein halbstündiger Impulsvortag. Im Anschluss werden wir in eine Workshopphase in Kleingruppen gehen, in denen euren Ideen keine Grenzen gesetzt sind. Wir wollen zahlreiche Fragestellungen bearbeiten: „Wo liegen die Probleme und Herausforderungen in der Ehrenamtsarbeit“, „Welche Strukturen braucht es in den Vereinen, um ehrenamtliches Engagement zu fördern“ und „Welche Unterstützungsangebote benötigt euer Verein?“

Nach intensiven 60-90 Minuten Workshop ist auch für das leibliche Wohl gesorgt und es bleibt ausreichend Zeit für persönliche Gespräche und Networking.

Wann: 25.10.2022 – 18.30 Uhr
Wo: MSC-Alm in der Eberwurzstraße

Anmeldung:





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    Vereinstreffen der Münchner Vereine

    Jugendarbeit im Sport: es wird nicht leichter

    Jugendarbeit im Sport: es wird nicht leichter!
    Steigende Energiekosten, Ganztagsschule, Nachwuchsmangel, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Integration, Safe Sport, Trainer-Knappheit, um nur einige Herausforderungen der Jugendarbeit in Vereinen zu nennen.

    Welche Probleme erschweren euren Vereinsalltag?
    Wir wollen es wissen und gemeinsam herausfinden, wo die MSJ helfen kann – denn wir sind euer Sprachrohr. Darum laden wir euch ein zum Vereinstreffen der Münchner Sportvereine.

    Wann: 24.11.2022 – 18 Uhr
    Wo: tbd. Wir suchen gerade eine zentrale Location – vielleicht bei Euch im Verein?

    Anmeldung:
    four persons sitting on concrete bench





      Bitte Code eingeben: captcha

      Aktionsmonate im Rückblick

      Aktionsmonat

      Inklusion im Sport

      Was genau ist Inklusion eigentlich? Inklusion bedeutet, dass jede und jeder von Anfang an dabei sein kann! Alle Menschen können am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Das ist ein Menschenrecht. Der organisierte Sport kann und sollte  Wegbereiter für Inklusion sein. Davon profitieren wir übrigens alle. Es spielt keine Rolle, wo man herkommt, welche Sprache man spricht, welche sexuelle Identität oder welche Behinderung und Beeinträchtigung man hat – Vereine sind ein Ort des lebendigen Miteinanders.

      Sport heißt, viele Individuen wachsen zu einer Gruppe oder Mannschaft zusammen. Sie entwickeln gemeinsame Rituale, die oder der Einzelne gehört einfach dazu. Vielfalt ist Chance im Sport. “Aber Inklusion ist schwer!”, wird sich nun die Eine oder der Andere sagen. Zu wenig Geld, keine Zeit, wer soll das eigentlich machen und wo nehme ich das Wissen her? Inklusion ist kein unlösbares Problem, sie kann auch leicht sein. Im Sport ergibt sich Inklusion oft spielerisch und scheinbar wie von selbst: In der persönlichen Begegnung, beim gemeinsamen Training, in der Mannschaft. Bei Sport und Spiel entstehen Wir-Gefühl und Teamgeist. Ja, es kommt auf die richtigen Bedingungen an und ja, es wird auch Ressourcen binden. Inklusion ist kein Selbstläufer, denn sie erfordert Engagement. Wenn aber die Initialzündung im Sportverein gelingt, kann sie sich schnell weiterentwickeln. Dann sind viele bereit, mitzuwirken und diesen Weg zusammen zu gehen.
      Seid also dabei: Werdet Türöffnerin oder Türöffner und zeigt in eurem Verein den Weg für neue, inklusive Sportangebote auf, schafft entsprechende Rahmenbedingungen stellt sicher, dass alle jungen Menschen die Chance auf Entwicklung einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit erhalten. Lasst uns Vielfalt als Chance begreifen.

      Hierfür bieten wir euch im Aktionsmonat einen Einstieg. Ihr erfahrt Basics, Erfolgsberichte, zu überwindende Hürden, ihr lernt Ansprechpersonen, Vorbilder und Vermittler kennen und habt die Möglichkeit, erste Maßnahmen für eine inklusive Vereinskultur auszuprobieren.

      Input zum Thema

      Weitere Informationen zum Thema  erhaltet ihr auch im MSJ-Blog oder im MSJ-Magazin:

      Kontakt zur MSJ

      Ihr habt weiteren Input oder Inspirationsquellen für uns?  Ihr benötigt weitere Informationen oder habt Fragen?

      Meldet euch gerne! Eure Kontaktperson: Lisa Häfele – 089 15702 248 – E-Mail

      #GemeinsamALLEKinderBewegen

      Programm

      8. März - 18.30 - 20.30 Uhr

      Online-Seminarabend (3UE Juleica-Verlängerung)

      Gelebte Inklusion im Sportverein 

      Einführung in das Thema Inklusion:
      – Was bedeutet Inklusion?
      – Was ist die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und was sagt sie zum Thema “Sport und Inklusion”?
      – Wie kann man sich Inklusion im Kinder- und Jugendsport vorstellen?
      – Warum ist Inklusion auch im Sport(verein) wichtig?

      Inklusion im Sportverein:
      – Anlaufstelle für Sportvereine: “Kompetenzzentrum Inklusionssport” des BVS  Bayern
      – Fördermöglichkeiten für Sportvereine (u.a. Vorstellung des Projekts “Erlebte inklusive Sportschule – EISs”)

      Referierende: Nico Wunderle, Alexander Maier

      Digitaler Seminarabend

      Ab 16. März - 12.00 Uhr

      Podcast "MSJ fragt nach"

      Inklusion bringt allen was!

      Jeder Mensch hat das Recht, dabei zu sein. Ob alt oder jung, behindert oder nicht, alle dürfen und sollen am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Wie Inklusion gelingen kann und was sie für alle Beteiligten bedeutet, darüber spricht Jenny Paul mit ihren Gästen Acelya Basili (Inklusionsbeauftragte des TSV Gräfelfing) und Jens Fülle (Offene Behindertenarbeit München) in der neuen Folge unserer Podcast-Reihe “MSJ fragt nach”. Denn Inklusion bedeutet nicht, bestimmten Menschen oder Gruppen Vorteile oder besondere Leistungen einzuräumen. Vielmehr bedeutet es, dass jede und jeder etwas davon hat, wenn Inklusion weiter vorangebracht wird. Nur weil jemand nicht ins “Raster” passt, heißt das nicht, dass sie oder er nicht ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft sein kann. Im Gegenteil: Verschiedenheit ist in einer inklusiven Welt ganz normal und sogar eine Bereicherung. Inklusion funktioniert nur, wenn sie im Alltag gelebt wird!

      Seid gespannt und hört rein!

      Online abrufbar u.a. via Spotify, GooglePodcasts, YouTube oder direkt hier:

      24. März - 18.00-20.00 Uhr

      Sportjugend im Dialog (Workshop - 3UE Juleica-Verlängerung)

      Inklusive Öffentlichkeitsarbeit im Sportverein

      Öffentlichkeitsarbeit und Inklusion – dieses Thema ist von zwei Seiten zu betrachten. Einerseits ist die Information über die inklusive Arbeit im Sportverein gemeint, andererseits geht es darum, die eigene Öffentlichkeitsarbeit inklusiv zu gestalten. Das kann zum Beispiel bedeuten, eine leichte, für alle verständliche Sprache zu verwenden oder Bilder zu veröffentlichen, die bei inklusiven Projekten entstanden sind. Die Referentin gibt Input darüber, welche Bedeutung inklusive Öffentlichkeitsarbeit für den Sport hat und zeigt auf, welche Maßnahmen ergriffen werden können. Dabei habt ihr die Möglichkeit, das Gehörte direkt in kleinen Workshops und Aufgaben umzusetzen. Wie kann z.B. ein inklusiver Flyer für die nächste Ferienfreizeit aussehen?

      Referentin: Marcella Moschini

      Digitaler Workshop

      01. April - 18.00-19.30 Uhr

      Digitale Podiumsdiskussion

      Inklusion in der Vereinspraxis – Barrieren & Chancen

      Nur, wenn im Alltag Inklusion wirklich gelebt wird, zum Beispiel im Sport, wird gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen zur erfahrbaren Realität. Dennoch benötigt es entsprechende Rahmenbedingungen und Engagement um Inklusion in der Vereinspraxis umzusetzen. Unser digitales Podium diskutiert darüber, wie “Stolpersteine” überwunden und Chancen genutzt werden können. Woran sind unsere Gäste in der Vergangenheit gescheitert, welche positiven Erfahrungen konnten sie machen? Außerdem beleuchten wir die strukturelle bzw. politische Seite: Welche Unterstützungen können Verbände, Verwaltung und Politik leisten, damit inklusive Sportangebote in München Alltag werden? Seid live dabei, wenn die Moderatorin Andrea Lindner darüber mit ihren Gästen Diana Stachowitz (Präsidentin BVS Bayern, MdL), Gina Gleissner (MTV München), Katharina Seßler (ESV München, MSJ) und Oswald Utz (Behindertenbeauftragter der LH München) diskutiert und nehmt die Take-Aways für euren Verein mit.

      Die digitale Veranstaltung könnt ihr auf dem MSJ-YouTube-Kanal oder direkt hier nachhören. 

      Aktionsmonat

      Mädchen im Sport

      Sport hat in unserer Gesellschaft einen wichtigen Stellenwert und nicht nur für Kinder und Jugendliche ist Bewegung essentiell zur gesunden körperlichen und geistigen Entwicklung. Doch bei näherem Hinsehen wird schnell klar, Sport ist auch im 21. Jahrhundert oft noch Männersache. Egal ob in den Medien oder auf dem Spielfeld, Sport treibende Frauen sind selten zu sehen, und bei jungen Frauen und Mädchen verstärkt sich dieses Phänomen noch weiter. Die Münchner Sportjugend geht dem Ganzen auf den Grund und versucht die “unsichtbaren Mädchen” in den Fokus zu rücken. Denn Sport tut allen Kindern und Jugendlichen gut, egal welchen Geschlechts.

      Seit langem schon beklagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Bewegungsmangel bei jungen Menschen, ganz unabhängig vom Geschlecht. Der Anteil der sportlich inaktiven Mädchen ist dennoch signifikant höher und geht es um Vereinsmitgliedschaften sind in Deutschland sogar nur rund ein Fünftel der gesamten weiblichen Bevölkerung aktiv. Bereits fünf- bis zehnjährige Mädchen treiben statistisch weniger Sport als gleichaltrige Jungen. Doch vor allem als Teenager hängen deutlich mehr Mädchen die Sportschuhe an den Nagel. Dies hat nicht nur körperliche Folgen, denn Sport formt auch den Geist, stärkt das Selbstvertrauen und soziale Strukturen. Sportvereine lehren ihren Mitgliedern auch essentielle Werte unseres demokratischen Miteinanders.

      Woran also liegt es, dass Mädchen mit dem organisierten Sport aufhören?

      Oft wird damit argumentiert, dass Jungen eben konkurrenzorientierter sind und Mädchen sich lieber zum Sozialisieren und Beisammen sein treffen als zum Sport machen. Wer aber mal reinen Mädchenmannschaften beim Sport zugesehen hat, weiß, an fehlendem Ehrgeiz mangelt es auch hier nicht. Und mit dem möglicherweise größeren Bewegungsdrang von Jungs zu argumentieren ist für eine Gesellschaft, die es ernst meint mit Sport für alle auch nicht tragbar. In den Halbzeitpausen der Damen Basketball Bundesliga sind es vor allem Mädchen, die sich einen Ball schnappen und es den Profis nachmachen wollen.

      Sicherlich gibt es auch körperliche Unterschiede zwischen Jungs und Mädchen, aber vielleicht liegt einer der größten Unterschiede an unserer eigenen gesellschaftlichen Haltung gegenüber Sport und wer diesen betreiben sollte. Denn eines wird schnell klar, unsere ganze Gesellschaft erwartet auch heute von Mädchen und jungen Frauen leider noch immer zu oft lieber hübsch auszusehen als sportlich aktiv zu sein. Nicht umsonst müssen selbst professionelle Sportlerinnen in manchen Sportarten so wie erst kürzlich während Olympia in besonders kurzen Outfits antreten. Fast scheint als gelte der alte und anzügliche Satz auch noch heute „sex sells“ – weiblicher Sport anscheinend leider aber nicht.

      Die MSJ möchte, dass die gesamte Jugend Münchens Sport betreiben kann, in einem sicheren und fördernden Umfeld. Denn eines ist klar, unsere Gesellschaft braucht dringend junge Sportlerinnen, die unsere Vereine und unsere Sportlandschaft bereichern. Je vielfältiger der Sport desto besser für uns alle. Deshalb setzt die MSJ mit dem Thema “Mädchen im Sport” in diesem Jahr einen Schwerpunkt. Gemeinsam mit der Politik, mit Vereinen und den Kindern und Jugendlichen selbst, soll erreicht werden, dass sporttreibende Mädchen künftig nicht mehr unsichtbar sind.

      Input zum Thema

      Weitere Informationen zum Thema “Mädchen im Sport” erhaltet ihr auch im MSJ-Blog oder im MSJ-Magazin:

      Kontakt zur MSJ

      Ihr habt weiteren Input oder Inspirationsquellen für uns?  Ihr benötigt weitere Informationen oder habt Fragen?

      Meldet euch gerne! Eure Kontaktperson: Lisa Häfele – 089 15702 248 – E-Mail

      #MaedchenImSport

      Programm in der Rückschau

      Sportjugend im Dialog - Im Austausch mit Münchens Politik

      Mädchen im Sport – Fakten, Herausforderungen & politische Dimensionen

      In einem Fachvortrag konntet ihr erfahren, welche Entwicklung der Mädchensport in Deutschland hinter sich hat. Dr. Daniela Schwarz von der TU München präsentierte gemeinsam mit Elisabeth Kirschbaum von der Uni Leipzig Daten, Zahlen und Fakten zum Status Quo. Sie eröffnete die Perspektiven, die dieses umfangreiche Thema mit sich bringt. Wie kommen junge Frauen ins sportliche Ehrenamt? Welche Rolle spielen Faktoren wie Zeit, Familie, der weibliche Körper, Kultur, Herkunft oder Religion? Wieso erfolgt die Talentförderung noch immer genderbasiert? Woher kommt die Sexualisierung des Mädchen- bzw. Frauensports?
      Fragen, mit denen sich auch unsere Politrunde unter Moderation von Andrea Lindner im Anschluss beschäftigt hat.

      Fachvortrag zum Thema: Dr. Daniela Schwarz, Elisabeth Kirschbaum
      Politdebatte im Dialog: u.a. mit Verena Dietl (SPD), Anja Berger (Die Grünen), Ulrike Grimm (CSU) und Dr. Daniela Schwarz; Moderation: Andrea Lindner

      Die digitale Veranstaltung kann auf dem MSJ-YouTube-Kanal im Re-Live angesehen werden. 

      Podcast "MSJ fragt nach"

      Nachwuchsförderung & Sexualisierung im Mädchensport 

      Wie kommen Mädchen in den Leistungssport? Und: Welche Rolle spielen genderbasiertes Training und Vorbilder?
      Noch immer scheint häufig zu gelten: “Sex sells”. Athletinnen haben den Eindruck, dass von ihnen ein anderes Verhalten als von männlichen Kollegen gefordert wird. Für ihren Erfolg und Sponsorenverträge spielt zumeist das Äußere eine Rolle. Der Gender-Pay-Gap ist im Sport noch dramatischer als in anderen Bereichen der Gesellschaft.

      Darüber hat Jenny Paul in der neuen Podcast-Folge mit Kathrin Lehmann (Fußball- und Eishockeyprofi) & Lisa Nerb (Turnen) gesprochen. Hört rein!

      Online abrufbar u.a. via Spotify, GooglePodcasts oder YouTube.

      Online-Seminarabend (Juleica-Fortbildung)

      Die Rolle von Kultur und Herkunft im Mädchensport

      Das gemeinsame Spiel, der Wettbewerb und das Erleben von Sieg und Niederlage in der Gemeinschaft sind für viele Mädchen wichtige Erfahrungen, die ihre Persönlichkeit stärken und auch zu mehr Selbstbewusstsein in Alltagssituationen führen. Daher sollte der Sport für alle Mädchen, unabhängig von Herkunft und Religion, zugänglich sein. Im Rahmen eines interaktiven Online-Workshops haben wir uns damit auseinandergesetzt, wie man Mädchen unterschiedlicher Herkunft und Religion das Sporttreiben ermöglichen, sie für Bewegung begeistern und den Weg in einen Sportverein vorleben kann. Außerdem haben sich zwei Best-Practice Beispiele vorgestellt und  aus der Praxis erzählt. Insbesondere ging es darum, welche Bedürfnisse Mädchen an den Sport haben, welche Rolle weibliche Vorbilder einnehmen und wie im Verein ein vertrautes Umfeld geschaffen werden kann, sodass sich alle Mädchen wohlfühlen.

      Referentin: Nermina Idriz
      Best Practices: “Bayerns beste Gipfelstürmer” (vorgestellt von Ulli Dietrich) & “Interkultureller Sport- und Austauschraum” (vorgestellt von Erika Ratz-Elsayed)
      Das Seminar wurde in Kooperation mit dem Referat für Bildung und Sport der LH München durchgeführt.

      Podiumsdiskussion

      Pubertät und weiblicher Zyklus: Sport für Mädchen, wenn sich der Körper verändert

      Wer in der Jugend Sport treibt, beeinflusst die Gesundheit positiv – auf psychischer und physischer Ebene. Sport dient als Ventil und stärkt das Körperbewusstsein. Doch in der Pubertät ist vieles plötzlich anders: Die Hormone spielen verrückt, der Körper verändert sich, neben Schule und Ausbildung werden Freunde und soziale Beziehungen immer wichtiger. Doch gerade in der Pubertät spielt der Sport eine wichtige Rolle bei der Emotionskontrolle und dem Stressabbau. Doch über Themen wie die Menstruation wird meist eher geschwiegen statt gesprochen. Dabei gäbe es gerade im Sport viele Gründe, offener damit umzugehen. Immer noch ist der weibliche Zyklus ein Tabuthema. Dabei haben viele Sportlerinnen nicht nur mit Verletzungen und ihrer Tagesform zu kämpfen, sondern auch mit ihren gesunden Körpern. Der Menstruationszyklus kann die Leistungsfähigkeit und Verletzungsanfälligkeit beeinflussen, dennoch ist es vielen jungen Frauen unangenehm, mit ihren Trainerinnen und Trainern darüber zu sprechen. In der Sportwelt sind die Dinge meist von Männern für Männer gemacht und werden auf Frauen leicht verändert übertragen. Das gilt auch für Trainingsmethoden, was schnell zu Problemen führen kann.

      Moderation: Andrea Lindner
      Gäste: Fabienne Königstein (Profisportlerin), Julia Köllner (Triathlontrainerin), Prof. Dr. med. Petra Platen (Sportmedizinerin & Verbandsärztin des Deutschen Hockeybundes), Susanne Hofstetter (ehem. Weltmeisterin im Kickboxen)

      Die digitale Veranstaltung kann auf dem MSJ-YouTube-Kanal im Re-Live angesehen werden. 

      Aktionsmonat

      Jung, Engagiert & Selbstbestimmt

      unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Verena Dietl

      Junges Engagement ist die Zukunft des gemeinnützigen Sports. Gemeinsam mit den Vereinen und dem organisierten Kinder- und Jugendsport in München möchte die MSJ ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Kinder- und Jugendarbeit nicht für, sondern mit Kindern und Jugendlichen gestaltet wird und dass hierfür entsprechende Strukturen, Angebote, aber auch eine bestimmte Mentalität in den Sportvereinen und -verbänden geschaffen werden müssen.

      Wenn es um die Zukunft unserer Sportvereine geht, wird die Nachwuchsfrage immer eine zentrale Rolle einnehmen. Im Aktionsmonat „Ganztag & Sportverein“ im März ging es darum, dass die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen zunehmend durch den schulischen Ganztag bestimmt wird und dass sich Sportvereine daher mit zukunftsorientierten Lösungsansätzen, welche sich an dieser Entwicklung orientieren, auseinandersetzen müssen, um Kinder und Jugendliche in den Sportvereinen zu halten bzw. neuen Nachwuchs zu gewinnen.

      Für Sportvereine spielen aber nicht nur die Entwicklungen der Mitgliederzahlen eine wichtige Rolle, sondern auch die Entwicklungen des ehrenamtlichen Engagements. Denn das deutsche Sportvereinssystem zeichnet sich dadurch aus, dass es auf dem Ehrenamt und dem freiwilligen Engagement zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sportvereinen basiert. Zukunftsorientierte Nachwuchsarbeit ist also auch im Bereich des ehrenamtlichen Engagements gefragt. Doch was motiviert junge Menschen dazu sich ehrenamtlich zu engagieren? Was sind ihre Bedürfnisse bzw. Hemmgründe? Wer, wenn nicht Kinder und Jugendlichen selbst, könnten diese Fragen besser beantworten. Und deshalb ist es wichtig die jüngeren Generationen miteinzubeziehen und den Sportverein zu einem Ort zu machen, der jungen Menschen nicht nur das Sporttreiben möglich macht, sondern auch Raum für selbstbestimmte Mitgestaltung und Mitbestimmung bietet. Partizipation ist hier das Stichwort. Partizipation von jungen Menschen im Sportverein umfasst die Gestaltung der alltäglichen Bewegungs-, Spiel-, und Sportpraxis ebenso wie die Beteiligung an vereinsinternen Entscheidungsprozessen und Organisationsstrukturen.

      Neben dem MSJ-Magazin und Gesprächen mit der Politik, in denen wir uns schwerpunktmäßig mit dem Thema Aktivierung & Förderung von jungem Engagement auseinandersetzen, hat der Veranstaltungsmonat vier unterschiedliche digitale Aktionsformate geboten, welche sich vor allem an Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie Funktionärinnen und Funktionäre aus den Münchner Sportvereinen richtete.

      Sportjugend im Dialog 
      Wahrnehmen & Beteiligen – Junge Engagierte im Sportverein
      Wie nehme ich die Bedürfnisse von jungen Menschen im Sportverein wahr? Wie ermöglicht man jungen Menschen eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Partizipation im Sportverein?
      Nach einem kurzen Inputvortrag durch Franziska Wendt von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, darüber zu diskutieren und zu erarbeiten, welche Strukturen, Angebote und Mentalität im Sportverein etabliert werden sollten, um jungen Menschen eine selbstbestimmte Mitgestaltung zu ermöglichen. Aus dem Input sowie dem bestehenden Interesse, entwickelt die MSJ in den kommenden Wochen eine Checkliste sowie Vorlagen zur Erarbeitung, Etablierung oder Weiterentwicklung einer Jugendordnung im Sportverein.

      Online-Seminarabend (Juleica-Fortbildung)
      Motivierend kommunizieren und führen im Ehrenamt
      Von Referentin Monika Rappmund erarbeitete gemeinsam mit den Teilnehmenden, wie gute Kommunikation als Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Ehrenamt gelingen kann. Die gute Zusammenarbeit von jungen und erfahrenen Ehrenamtlichen ist eine der wichtigsten Säulen einer erfolgreichen und nachhaltigen Vereinsarbeit. Jedoch auch im ehrenamtlichen Kontext kommen wir manchmal nicht daran vorbei, schwierige Gespräche zu führen. Wie können wir unsere Interessen dabei klar und verbindlich vertreten und uns auf gemeinsame Ziele verständigen? Was bedeutet es, Kritik gut annehmen aber auch wohlwollend dem anderen mitteilen zu können? Wie können wir – über alle Generationen und Funktionen hinweg – wertschätzend und motivierend kommunizieren? Was macht in diesem Zusammenhang “gute Führung” aus? Und welches “kommunikative Handwerkszeug” wünsche ich mir als junger Mensch, um ggf. selbst Verantwortung und Leitungsaufgaben zu übernehmen?

      Umfrage zum Aktionsmonat

      Ein wichtiger und erster Schritt ist es, die Bedürfnisse und Erwartungen, die mit dem ehrenamtlichen Engagement im Sportverein verknüpft sind, abzufragen. Wir haben für euch eine beispielhafte digitale Umfrage entwickelt. Leitet den Link zur Umfrage gerne an eure Vereinsmitglieder weiter, mit der Bitte sich daran zu beteiligen. Die Ergebnisse werden euch – den Sportvereinen – und auch der Münchner Sportjugend helfen, einen Überblick darüber zu bekommen, wo es in der Organisationskultur der Sportvereine möglicherweise noch hakt und welche Wünsche und Erwartungen mit einem ehrenamtlichen Engagement verknüpft sind. Wir bitten um fleißige Teilnahme!

      Jetzt an der Umfrage teilnehmen

      Jetzt teilnehmen!

      Podcast “MSJ fragt nach”
      Titel: Partizipation junger Menschen – bedarfsgerechte Engagementförderung im Sportverein

      Unser Podcast-Format “MSJ fragt nach” gibt euch die Möglichkeit wann immer ihr wollt, im Zug zur Arbeit, im Liegestuhl oder beim Spazierengehen mehr über die Bedeutung von jungem und selbstbestimmtem Engagement zu erfahren.

      Moderation: Jenny Paul
      Gäste: Dominik Klein (ehem. Handball-Profi; Bayerischer Handballverband) & Ulli Dietrich (IG Klettern)

      Jetzt reinhören via Spotify, Anchor, Google Podcasts oder YouTube.

      Podiumsdiskussion
      Junges Engagement – eine Machtfrage?
      Jugendliche und junge Erwachsene müssen institutionelle Prozesse im Sportverein mitgestalten können. Obwohl die Beteiligung und das Engagement von jungen Menschen in unseren Vereinen immer wieder gefordert wird, gelingt es doch selten, zufriedenstellende Strategien und Konzepte zu finden. Zwar wird häufig von einer Beteiligung junger Menschen gesprochen, die Umsetzung erfolgt dann meist in festen Rahmen ohne entsprechende Strategien des Machtausgleichs. Voraussetzung für eine ernst gemeinte Beteiligung ist, das Jugendalter nicht als Phase der Integration junger Menschen in festgeschriebene gesellschaftliche Strukturen und Institutionen zu verstehen. Vielmehr muss die Lebensphase Jugend die Option eröffnen, Bestehendes infrage zu stellen, um damit wichtige Veränderungsimpulse zu ermöglichen. Junge Menschen sind als kompetente Akteurinnen und Akteure in dieser Gesellschaft – auch im Sportverein – zu akzeptieren. Grundlegend dafür ist die Abgabe von Macht – und zwar von Erwachsenen an Kinder und Jugendliche.  Das Podium diskutierte u.a. zu den Herausforderungen der Mitbestimmung und Mitsprache von Jugend im Verein und gelungenen Beteiligungsmodellen (Thema frei nach Gunda Voigts Beitrag “Beteiligung – eine Machtfrage”).
      Moderation: Andrea Lindner
      Gäste: Eva Gottstein (bayer. Ehrenamtsbeauftragte), Clara Bergmüller (Junge Engagierte beim DJK München), Leopold Beer (Junger Engagierter bei SC Wasserfreunde München von 1912 e.V.), Judith Greil (Vorsitzende des KJR München)

      Die Podiumsdiskussion kann on Demand auf YouTube oder direkt hier angesehen werden.

      „Jung, Engagiert & Selbstbestimmt“ bleibt auch in Zukunft ein bewegendes Thema für den organisierten Sport. Die Sportjugend wird sich auch weiterhin für gute Rahmenbedingungen für die Sportvereine und ihren Nachwuchs einsetzen.

      Ihr habt weiteren Input oder Inspirationsquellen für uns? Ihr möchtet uns zu unserem Aktionsmonat Feedback geben? Ihr benötigt weitere Informationen?

      Eure Kontaktperson: Lisa Häfele – 089 15702 248 – E-Mail

      #jungUNDengagiert

      Aktionsmonat

      Ganztag & Sportverein

      unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Verena Dietl

      „Damit das Konzept des schulischen Ganztags gelingen kann, braucht es Bewegungsangebote durch den organisierten Sport als festen Bestandteil. Sportvereine und Schulen sollten gemeinsam Anstrengungen unternehmen, über den Tellerrand hinausblicken und Win-win-Situationen erreichen“, so die Schirmherrin Verena Dietl.

      Im Aktionsmonat der Münchner Sportjugend haben Münchner Sportvereine die Gelegenheit erhalten, sich intensiv mit Kooperationsmöglichkeiten im schulischen Ganztag auseinanderzusetzen und selbst Konzepte und Forderungen an Politik und Verbände zu erarbeiten.

      Gerade während der Pandemie wurde deutlich, dass Bewegung und vor allem der Sport in den Vereinen eine entscheidende Rolle für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen spielt. Die MSJ sieht die Sportvereine als Experten für Bewegungsangebote, die Kinder und Jugendliche fordern und fördern und gleichzeitig ein Umfeld für soziales und informelles Lernen bieten. Damit die Sportvereine auch in Zukunft diesen Aufgaben nachkommen können, müssen sie sich der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen anpassen. Diese Lebenswelt wird zukünftig, mit Blick auf die Zunahme des Ganztagsschulbetriebs, maßgeblich durch den schulischen Alltag bestimmt werden. Es gilt, diese neue ganztägige „Lebenswelt Schule“ mit bedarfsorientierten, fördernden Inhalten zu füllen. Sportvereine können hier die optimalen Partner sein! Dies wurde auch im Laufe des Aktionsmonats „Ganztag & Sportverein“, welcher unter der Schirmherrschaft der Münchner Bürgermeisterin Verena Dietl stand, veranschaulicht und verdeutlicht. Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter der Jugendarbeit in Sportvereinen hatten die Möglichkeit sich zu informieren, sich weiterzubilden, Konzepte und Forderungen an Politik und Verbände zu erarbeiten und Netzwerke aufzubauen. Auch der MSJ-Vorsitzende Dominik Friedrich appellierte: „Wir müssen jetzt aktiv werden und die neue Herausforderung des schulischen Ganztags annehmen und als Chance für den organisierten Sport begreifen.“

      Neben dem MSJ-Magazin (Erscheinungstermin 5. März) und Gesprächen mit der Politik, in denen wir uns schwerpunktmäßig mit dem Thema “Ganztag & Sportverein” auseinandersetzen werden, bot der Veranstaltungsmonat vier unterschiedliche digitale Aktionsformate, welche sich vor allem an Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie Funktionärinnen und Funktionäre aus den Münchner Sportvereinen richteten.

      Sportjugend im Dialog
      Ganztag und Sportverein: Chancen & Herausforderungen
      Nach einem Inputvortrag durch BSJ-Expertin Birgit Dethlefsen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Herausforderungen und Chancen in der Kooperation im schulischen Ganztag zu diskutieren und herauszuarbeiten.

      Hier geht`s zu den Ergebnissen.
      Aus dem Input der Sportvereinen wird die MSJ in den kommenden Wochen einen Flyer für interessierte Vereine erstellen.

       

      Online-Seminarabend
      (Juleica-Fortbildung)

      Kooperation im schulischen Ganztag – Beispiele aus der Praxis:

      Input gab es aus der Sicht dreier Perspektiven: Die Landesstelle für Schulsport stellte die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Schule und Sportverein in Bayern dar. Der Sportverein MTV München berichtet aus seiner eigenen Praxis und veranschaulichte wie eine mögliche Kooperation mit Ganztagsschulen in der Realität in München aussehen kann. Zuletzt wurde den Teilnehmenden noch ein Blick über den Tellerrand gewährt, als eine Mitarbeiterin der Sportjugend Köln darüber berichtete, wie in NRW bzw. Köln mit der Thematik umgegangen wird. Beispielhaft stellte sie einzelne Projekt aus dem Bereich Kooperation Schule – Sportverein vor. Schreibt uns an [email protected], wenn ihr an den Inhalten interessiert seid.

      Podcast
      Der Sportverein im schulischen Ganztag – Aus Wissenschaft & Sportpolitik
      Unser Podcast-Format “MSJ fragt nach” gibt euch die Möglichkeit wann immer ihr wollt, im Zug zur Arbeit, im Liegestuhl oder beim Spazierengehen mehr über Lösungsansätze für Vereine in der Kooperation mit Schulen zu erfahren. Jenny Paul, stellvertretende Vorsitzende der MSJ, hat sich diesmal mit ihren Gästen Beppo Brem (BLSV München) und Ben Schulze (TU München) über Erfolgsmodelle und Herausforderungen aus Sicht der Wissenschaft und Sportpolitik unterhalten. Aus der Perspektive der Sportpolitik und der Wissenschaft wurde unter anderem erörtert, welche Rolle der Sport im Schulalltag von Kindern und Jugendlichen einnimmt bzw. welche Rolle er einnehmen sollte und welches Umdenken hier sowohl in der Bildungspolitik als auch in der Gesamtgesellschaft gefordert ist.

      Jetzt reinhören via Spotify, Anchor, Soundcloud, YouTube oder direkt hier auf der MSJ-Homepage.

       

      Podiumsdiskussion
      Kooperation im Ganztag: Die Zukunft des Kinder- und Jugendsports im Sportverein

      Moderiert wurde die Veranstaltung durch die Moderatorin und Journalistin Andrea Lindner. Auf dem virtuellen Podium waren neben Münchens Sport- und Bildungsbürgermeisterin Verena Dietl auch Teilnehmende aus der Stadtverwaltung (Jürgen Sonneck, Andrea v. Kaufenbergh), mit Eva Wobido eine Grundschuldirektorin, mit Ozan Aykac die Sicht der Schülerinnen und Schüler und durch Pia Kraske (ESV München) die Perspektive der Sportvereine vertreten.

      Ihr könnt on Demand auf  YouTube oder direkt hier die Podiumsdiskussion anschauen.

      Angebote der Bayerischen Sportjugend
      Auch die Bayerische Sportjugend (BSJ) möchte den Sportvereinen aufzeigen, welche Handlungsfelder es im Bereich des schulischen Ganztags gibt und dass sich ein Engagement dauerhaft lohnt – für den Verein und für die Jugend. Aus Sicht der BSJ und dem Feedback von Sportvereinen, die bereits im schulischen Ganztag aktiv sind, ist ein Engagement in diesem Bereich für Sportvereine mit einer Reihe positiver Gesichtspunkte verbunden. Als Unterstützung bietet die BSJ beispielsweise folgendes an: 

      • Freiwilligendienst Sport im Ganztag: Das Modell bietet für Sportvereine die Möglichkeit, ohne großen finanziellen Aufwand in die Bereiche Freiwilligendienste und Ganztagskooperation hineinzuschnuppern. Weitere Infos erhaltet ihr hier.
      • Ausbildung: Koordinator in offenen Ganztagsangeboten
        Alle Infos hierzu könnt ihr im aktuellen Artikel des “bayernsport” nachlesen

      Weitere Informationen bei der BSJ erhaltet ihr von Birgit Dethlefsen (E-Mail).

      „Ganztag & Sportverein“ bleibt auch in Zukunft ein bewegendes Thema für den organisierten Sport. Die Sportjugend wird sich auch weiterhin für gute Rahmenbedingungen für die Sportvereine und ihren Nachwuchs einsetzen.

      Ihr habt weiteren Input oder Inspirationsquellen für uns? Ihr möchtet uns zu unserem Aktionsmonat Feedback geben? Ihr benötigt weitere Informationen?

      Eure Kontaktperson: Lisa Häfele – 089 15702 248 – E-Mail

      #GemeinsamKinderBewegen

      Antirassismus-Woche im Münchner Sport

      Vielfalt bewegt!

      unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Verena Dietl

      Sport lebt von Vielfalt!

      Die Antirassismus-Woche im Münchner Sport unter der Schirmherrschaft der Münchner Sportbürgermeisterin Verena Dietl hat sich im Juli 2020 einem aktuellen Thema angenommen. Schlagzeilen wie “Trainer eines jüdischen Sportvereins im Englischen Garten beleidigt” oder “Flugzeug mit rassistischer Parole über Stadion” finden sich immer wieder in den Medien. Andererseits setzten tausende Menschen in Protesten ein deutliches Zeichen gegen Rassismus. Die MSJ wollte durch die Veranstaltungswoche den Münchner Sport dafür sensibilisieren, wie Rassismus auch im Sportverein erkannt und begegnet werden kann und auch wie man derlei Übergriffe vorbeugen kann. Von Montag bis Freitag wurde jeden Abend ein anderes Format angeboten, um Rassismus im Münchner Sportleben keine Chance zu lassen. Neben Expertinnen und Experten kamen auch die Politik, Münchner Vereinsvertreterinnen und -vertreter sowie aktive Sportlerinnen und Sportler zu Wort.

      Rassismus ist trauriger Alltag im Sport. Schirmherrin Verena Dietl zeigt schon in ihrem Grußwort auf, dass es wichtig ist, Sportlerinnen und Sportler dafür zu sensibilisieren und stark zu machen, dass sie ihre Meinung sagen und nicht zulassen, dass man sich menschenfeindlich, rechtsradikal und rassistisch anderen Menschen gegenüber äußert. Sie appelliert: “Ich bitte Sie darum, dem Rassismus immer die rote Karte zu zeigen!”

      Durch den Input von Expertinnen und Experten, aber auch durch die kritische Perspektive von Betroffenen konnten die Vertreterinnen und Vertreter der Münchner Sportvereine darüber debattieren, an welchen Stellen und Strukturen im Sport Rassismus alltäglich stattfindet. Was Vereine konkret tun können, um Rassismus erkennen und bekämpfen zu können, aber auch wie sie geeignete Strukturen aufbauen können, wurde in einem Workshop der Veranstaltungsreihe “Sportjugend im Dialog” erarbeitet.

      Podcast “MSJ fragt nach”

      Beim Startschuss in unsere neue Podcast-Reihe “MSJ fragt nach” hat Jenny Paul (stellv. Vorsitzende der MSJ) mit Luis Engelhardt von MAKKABI Deutschland über Antisemitismus im Sport gesprochen. Auch hier wurde den Sportlerinnen und Sportlern aufgezeigt, von welcher Bedeutung es ist, gemeinsam gegen Rassismus aktiv zu werden.

      Hört rein via Spotify, Anchor, Soundcloud oder YouTube.

      Podiumsdiskussion
      Struktureller Rassismus im Sport
      Moderiert wurde die Veranstaltung durch den bekannten Sport-Journalisten Ronny Blaschke. Auf dem virtuellen Podium waren neben dem ehemaligen Münchner Oberbürgermeister und Vorsitzenden des Vereins BEFORE Christian Ude, die Expertin für Sport- und Jugendpolitik, Angelika Ribler, die Aktivistin der Löwenfans gegen Rechts, Lisa Braner, Vorstand des TSV Maccabi München, Armand Presser und der 2. Vorsitzende der BC Hellenen München, Sidney D’Almeida.
      Schaut direkt hier in die Diskussion rein.

      Hamado Dipama über Rassismus gegenüber Geflüchteten und die Rolle des Sports
      Neben Podcast, Workshop, Podiumsdiskussion und Co, haben wir uns mit den Vereinen auch zu einem Kino-Abend getroffen. Im Gespräch mit Hamado Dipama erfuhren die Kinogäste darüber hinaus, welchem Rassismus geflüchtete Menschen ausgesetzt sind und welchen Bildungsauftrag Sportvereine haben, um diesem etwas entgegenzusetzen.

      Vielfalt im Sport und Engagement gegen Rassismus sind auch nach der Aktionswoche Herausforderungen unserer Gesellschaft, auch im organisierten Sport in München. Die MSJ wird sich deshalb weiterhin gemeinsam mit Betroffenen, Expertinnen und Experten sowie Sportvereinen engagieren, um einen Beitrag für einen bunten und vielfältigen Sport in München zu leisten. Jenny Paul, stellv. Vorsitzende der MSJ, zeigt sich entschlossen: Rassistischen Übergriffen können wir nur gemeinsam, als starke und bewegende Gemeinschaft, entgegentreten. Deshalb rufen wir alle Sportlerinnen und Sportler sowie Engagierte in den Sportvereinen dazu auf, mit uns gemeinsam deutliche Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Rassismus hat viele Facetten, und keine davon hat im Münchner Sport etwas zu suchen. Gemeinsam mit den Münchner Vereinen und jungen Sporttreibenden stehen wir ein für die Vielfalt im Sport. Denn Vielfalt bewegt!”

      Ihr habt weiteren Input, Feedback oder Ideen & Inspiration für uns? Ihr benötigt Unterstützung oder möchtet euch gemeinsam mit uns dieser Herausforderung stellen? Meldet euch!

      Eure Kontaktperson: Lisa Häfele – 089 15702 248 – E-Mail

      #VielfaltBewegt #EngagiertGegenRassismus #EngagiereDichGegenRassismus

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