"Olympische Spiele in München können ein historischer Impuls für die Sportstadt von morgen sein – wenn sie sozial, ökologisch und jugendgerecht geplant werden." - Ramona Grimm (stv. Vorsitzende MSJ)
Olympia von morgen betrifft die Jugend von heute

Ramona Grimm, stv. Vorsitzende der MSJ, freut sich über den erolgreichen Bürgerentscheid und engagiert sich für eine Bewerbung und Spiele, die die Perspektive junger Menschen in den Fokus nehmen.
Rund 66 Prozent der Münchner*innen haben beim Bürgerentscheid 2025 für eine Bewerbung der Stadt um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele gestimmt.
Auch wir als Münchner Sportjugend stehen hinter der Bewerbung zu möglichen zweiten Olympischen Spielen in unserer Stadt.
Olympische und Paralympische Spiele in München können eine große Chance sein – für den Sport, für die Stadt und insbesondere für junge Menschen. Gleichzeitig ist klar: Kaum ein anderes Großereignis hat so weitreichende Auswirkungen auf das Leben einer Stadt. Entscheidungen rund um Infrastruktur, Mobilität, Sportstätten oder öffentliche Investitionen prägen München weit über wenige Wochen hinaus.
Deshalb reicht es nicht, uns junge Menschen „mitzudenken“. Wir müssen Olympia aktiv mitgestalten können.
Wir wollen Spiele, die langfristig einen echten Mehrwert schaffen – für den Sport, für die Stadt und für kommende Generationen. Keine kurzfristigen Prestigeprojekte, sondern nachhaltige Veränderungen, die auch nach den Spielen spürbar bleiben.
Unsere Forderungen sind klar:
Olympia muss nachhaltig, inklusiv, sozial gerecht und gemeinsam mit jungen Menschen gestaltet werden.
Olympia 20XX in München: Die Perspektive junger Menschen
So könnte Olympia in München aussehen
Eine Stadt, die sich verändert – nicht für zwei Wochen, sondern für lange danach. Orte, die für alle zugänglich sind. Spiele, die nachhaltig geplant sind – und sich auch so anfühlen. Und mittendrin: junge Menschen, die nicht nur dabei sind, sondern mitentschieden haben.
Diese Vision ist nicht zufällig entstanden. Sie basiert auf den Ideen von jungen Menschen aus München. Aus all den Perspektiven der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben wir ein Zukunftsbild entwickelt:
👉 Wie könnten Olympische und Paralympische Spiele in München aussehen, wenn die Perspektiven der jungen Generation wirklich umgesetzt werden?
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Die folgenden Ideen, Impulse, Ansprüche und Forderungen sind das Ergebnis vielfältiger Beteiligungsformate sowie eines intensiven Abstimmungsprozesses innerhalb der Münchner Sportjugend. Gemeinsam mit der Bayerischen Sportjugend und dem Kinder- und Jugendrathaus wurden sie gebündelt und weiterentwickelt und der Projektgruppe der Stadt vorgestellt und offiziell überreicht.
1. Olympia muss langfristig der Stadtgesellschaft nutzen
Olympische und Paralympische Spiele dürfen kein kurzfristiges Prestigeprojekt sein. Öffentliche Investitionen müssen langfristig im Alltag der Menschen spürbar bleiben und strukturelle Probleme der Stadt aktiv angehen.
2. Sport muss für alle zugänglich werden
Sport darf nicht vom Geldbeutel, der Herkunft oder körperlichen Voraussetzungen abhängen. Olympia muss genutzt werden, um bestehende Ungleichheiten im Zugang zu Sport aktiv abzubauen.
3. Junge Menschen müssen Olympia verbindlich mitgestalten
Wir wollen nicht nur Zielgruppe von Kommunikation sein. Wir wollen verbindlich mitentscheiden.
Beteiligung darf nicht punktuell oder symbolisch stattfinden, sondern muss dauerhaft in die Strukturen der Bewerbung eingebaut werden.
4. Olympia muss internationale Begegnung und Engagement fördern
Olympische und Paralympische Spiele dürfen nicht nur sportliche Wettbewerbe sein. Sie müssen auch Räume für Austausch, Begegnung und langfristiges Engagement schaffen.
5. Olympia muss nachhaltig und klimaverantwortlich sein
Ökologische Nachhaltigkeit darf keine Nebenbedingung sein. Olympia muss aktiv dazu beitragen, neue Standards für nachhaltige Großveranstaltungen zu setzen.
6. Olympia muss den Sport langfristig stärken
Olympia darf nicht nur kurzfristige Aufmerksamkeit für den Spitzensport schaffen. Die Spiele müssen das gesamte Sportsystem nachhaltig stärken.
Jugend Macht Olympia
So sieht es aus, wenn junge Menschen Olympia mitgestalten.
Ideen. Diskussionen. Neue Perspektiven.
Und vor allem: eine klare Haltung, wie Olympische & Paralympische Spiele aussehen müssen, damit sie wirklich für junge Menschen etwas verändern.
Am 21. März haben wir uns mit zahlreichen jungen Menschen in der Olympiahalle getroffen und in fünf Workshops konkret erarbeitet, wie wir uns Olympia und Paralympics in München vorstellen.
Wie werden die Spiele sozial, sportlich und ökologisch nachhaltig? Welchen Spirit sollen die Spiele mitbringen und welche Perspektive haben junge Menschen zu allen Bereichen des Münchner Bewerbungskonzepts?
Die Ergebnisse aus den Workshops sind Teil der "Perpektive der Jugend", die oben auf der Seite zu finden sind.
Einige Impressionen unserer Beteiligungsveranstaltung in Kooperation mit der Bayerischen Sportjugend, dem Kinder- und Jugendrathaus der LH München sowie der Olympiapark GmbH:
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